Abgebrüht! Die Lesebühne für Leute mit Geschichte(n)
(Theater…und so fort im Asyl)

Abgebrüht! Die Lesebühne für Leute mit Geschichte(n)
(Theater…und so fort im Asyl)

Im Herbst 2017 begrüßen wir ganz besondere Gäste im KLEINEN SPIEL: Da die Bühne unserer Nachbarn im Theater…und so fort derzeit unbespielbar ist (siehe: Was ist passiert?), stellen wir unser Theater als Ausweichraum zur Verfügung.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Spieltermine: Mo., 25. September, Mo., 16. Oktober, Mo., 27. November, Mo., 18. Dezember; jeweils 20 Uhr. Weitere Termine Mitte November und Mitte Dezember.

Während die Teilnehmer auf Poetry Slams immer jünger werden und sich diese Szene immer mehr auflädt mit Themen von Teenagern, gehen wir mit Abgebrüht den umgekehrten Weg und lassen die Leute mit Erfahrung und Geschichten sprechen.
Auch für junge Menschen geeignet…

Es heißen Euch willkommen: Martina Pahr, Christian Schmitz-Linnartz und Carolin Annuscheit.

Martina Pahr verdient ihr Geld mit Schreiben. Lesen kann sie aber auch. Sie mag es gern witzig und freut sich über das spontane Feedback auf Lesungen.

Christian Schmitz-Linnartz verdient nur ganz bedingt sein Geld mit Schreiben und Vorlesen. Er mag es auch witzig, aber auch dreckig, kontemplativ und provokativ.

Carolin Annuscheit, Martina Pahr und Christian Schmitz-Linnartz laden mal wieder ein zu einem pickepackevollen Abend an Skurrilem, Witzigem, Zynischem und Nachdenklichem; und natürlich guter Musik.

Die Gäste am 18. Dezember:

Florian Stein: Der Bochumer Lyriker und Linguist schreibt und veröffentlicht seit 2012 Gedichte und Kurzgeschichten. Ende 2015 stieß er erst zur Slamszene – seither gewinnt er Slams in Serie und gilt zu Recht als einer der Shootingstars NRWs. Mit seinen sozialkritisch-humorvollen bis sarkastischen Texten und einer an Workout grenzenden Performance qualifizierte er sich in kürzester Zeit für die NRW-Meisterschaften, bei denen er es letztendlich bis auf Platz vier schaffte.

Deman Benifer ist Deutsch-Eritreer und lebt schon fast Zeit seines Lebens in München. Hier schnuppert er seit Jahren
Bühnenluft in der freien Theaterszene und ist aktuell als Statist am Residenztheater beschäftigt.
Seit geraumer Zeit schreibt er und wir freuen uns sehr, dass er bei uns sein Debüt als „Vorleser“ gibt.

Elena Rud hat einen Songslam in der Drehleier gewonnen. Das sollte aber nur der Anfang sein. Denn mit ihrer Stimme zwischen Amy Winehouse und Jessie Reyes und nur begleitet von ihrer gefühlvollen Gitarre sollte sie es noch weit bringen. Wir freuen uns immens auf sie.

Juston Buße ist ein alter Freund von uns allen und muss nicht eingeladen werden oder sich selbst einladen, er kommt einfach rum. Apropos: Justons Motto ist „das Ghettokind kommt rum“ und rumkommen tut er viel in letzter Zeit. Er beehrt Poetry Slams deutschlandweit und ist aus der Szene nicht mehr hinwegzudenken. Seine Texte sind voll von schwarzem Humor und lakonischen Alltagsbetrachtungen.

Kommt vorbei, es wird besinnlich! Na gut, vielleicht nicht textlich, aber wir werden uns etwas einfallen lassen, auf dass es weihnachten möge. Wie immer im „Kleinen Spiel“ gilt, es gibt keinen Eintritt, aber der magische Hut freut sich über freiwillige Spenden.

Die Gäste am 27. November:
Lukas Dystopia (Freiburg) ist der Poet, vor dem uns unsere Eltern früher gewarnt haben. Der selbsternannte Anarchokommunist feiert 2018 sein zehnjähriges Bühnenjubiläum. Seitdem ist er ein gerngesehener Gast auf Deutschlands Slam- und Lesebühnen.

Spoken Word total: Katrin Sofie F. (auch unterwegs mit Katrin Sofie F. und der Däne) macht Rap ohne alles, Spoken Word mit einem trockenen Bass, dicken Elektrobeats oder einem schön minimalen Synthesizer. Das ist nahe am Punk, hart am Wort und mit wuchtiger Lust an der Performance. Wer unbedingt Vergleiche braucht, findet sie irgendwo zwischen den Neonbabies, Kate Tempest und Joy Fleming.

Und wir freuen uns auf Raphael Breuer. Der Poetry Slammer aus Bayreuth stand im Finale der Bayerischen Poetry-Slam-Meisterschaften 2017 in München und feuert auf der Bühne ein Feuerwerk an Stilmixen ab.

Die Gäste am 16. Oktober:
Angela Jacobi ist Schauspielerin und Sprecherin und versucht sich jetzt in Kabarett. Wir finden das gut, weil wir sie gut finden – und sind sehr gespannt, was es zu hören und sehen gibt.

Jens Rohrer hat einen an der Klatsche, wie wir ja auch. Der Ingolstädter Autor hat einen schön skurrilen Humor und schreibt gar Herrliches.

Flonoton ist die Ein-Mann-Boygroup unter den Münchner Singer-/Sonwriter-Dudes. Aber im Gegensatz zu vielen Boygroups hat er tolles unterhaltsames und gedankenanregendes Liedgut.

Silke Oppermann liest das erste Mal etwas vor von sich, schreiben kann sie. Ob sie auch lesen kann, beweist sie bei ihrer WELTPREMIERE!

Die Gäste am 25. September:

Kerstin Neuhaus ist ein neues erfolgreiches Gesicht in der Münchner Poetry-Slam-Szene. Ihre Texte sind Alltagschroniken, aber auch Erlebnisreporte; sie sind schlau, erwachsen, meist heiter und nie stocksteif. Man hört ihr sehr gerne zu und erkennt sich wieder, zumeist gern, manchmal auch zum Verdruß.

Calippo Schmutz ist ein Tausendsassa mit sehr breit gefächertem Humorspektrum und einer großen Theateraffinität. Dass er gern in Rollen schlüpft, kommt auch seinen Texten sehr zugute.

Solly ist ein – ach, was sag ich – DAS Münchner Blues-Urgestein. Sie spielte schon als Opening act für Marla Glen, Fools Garden, John Lee Hooker Jr. und ihren Mentor Keb Mo.

Was ist im Theater…und so fort passiert?
Aktuell wird der Innenhof in der Kurfürstenstr. 8 saniert. Wer schon mal bei uns war: der Hof ist das Dach des Theaters… Nachdem die oberste Teerschicht entfernt und Platz für einen neuen Stahlträger geschaffen war, fiel der Regen über die Baustelle her. Dieser drang mehr oder weniger (eigentlich doch mehr) ungehindert ins Theater ein. Aus ein paar Tropfen wurden Rinnsale… Jetzt ist der Schaden so groß, dass auch das Theater saniert werden muss.
Unsere Vermieterin tut alles Erdenkliche, um das Theater so schnell wie möglich wieder zum Laufen zu bringen.
Leider wird das aktuell nicht vor November der Fall sein.
Das Theater…und so fort muss während des Sanierungszeitraums selbstverständlich keine Miete zahlen, hat aber dennoch weitere laufende Kosten. Spenden nimmt der Trägerverein THETA e.V. gerne entgegen.