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SCHWABINGER KUNSTPREIS 2004


Aus der Pressemitteilung der Stadt München:
Das Marionettentheater „Kleines Spiel“, 1947 gegründet, lässt seit mehr als einem halben Jahrhundert in einem winzigen Schwabinger Kellerraum fast jeden Donnerstagabend „die Puppen tanzen, sprechen, heldenhaft singen und tragisch zugrunde gehen.“ Die Jury zeichnet den gemeinnützigen Verein aus, „dem die Puppenspieler seit ihrer eigenen, längst vergangenen Studienzeit angehören, der immer wieder neue, junge Mitglieder anzieht und sie das Bauen und Führen der Marionetten lehrt. ... Tankred Dorsts erste Theaterarbeiten wurden dort gespielt, auch Stücke von Bert Brecht, Günter Eich oder Michael Ende. Jährlich etwa eine Neuinszenierung wird dem Repertoire hinzugefügt, das von Witz, Charme, großer Kreativität und viel Liebe zum Detail zeugt.“

Der Jury gehörten in diesem Jahr an: Christine Diller, Wolfgang Ettlich, Marta Reichenberger, Ali Mitgutsch und Hilde Schiwek. Die Stifter der Preise sind die Kulturstiftung der Stadtsparkasse München, die Oswald-Malura-Stiftung und die Münchner Freiheit Eisenrieder GmbH.

Neben dem KLEINEN SPIEL werden ebenfalls der Maler HERWIG und die Fotografin Isolde Ohlbaum ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet heute, 13. Juli, in den Räumen der Stadtsparkasse München statt.


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